Die wichtigsten Feiertage für Hexen und Heiden auf einen Blick!

 

 

1. Februar: IMBOLG
Fest der Feuergöttin Brigit, Brigid, Bride, Tochter des Dagda, zweite Schutzheilige Irlands

Artwork © Jonathon Earl Bowser - www.JonathonArt.com

Brigid verkörpert nicht nur die Ankunft des Frühlings, sie gilt ebenso als Patronin der
Dichter, der Heilenden und der Schmiede. Es heißt, dass Kräuter, die an diesem
Tage von der Großen Mutter gesegnet werden, über eine besonders große Heilkraft
verfügen. Für die heidnischen Römerinnen war dies der Tag, an dem Juno Februata, die jungfräuliche
Mutter des Mars gefeiert wurde, deren ewiges Feuer auch die Herzen entflammen
soll....Als Juno Februata - der jungfräulichen Mutter des Mars - verehrten die heidnischen Römerinnen diesen Aspekt der Göttin, deren ewiges Feuer auch die Herzen entflammen soll....
 
Nach altem, patriarchalen Glauben galt eine Mutter bei Geburt eines Sohnes 40, bei Geburt
einer Tochter 80 Tage als verunreinigt. Nach Ablauf dieser Frist galt die Mutter als gereinigt und ihr zu Ehren wurde ein Fest gegeben. Die Christen feiern an diesem Tag Lichtmess - den Tag der Aussegnung Marias.


21. März -  OSTARA
Fest der Göttin Ostara, Tag- und Nachtgleiche

Artwork © Jonathon Earl Bowser - www.JonathonArt.com

Zum Fest der Göttin Ostara wurde die frische, grünende Erde und die Liebe (Morgenröte)
gefeiert. Die Tage sind jetzt länger als die Nächte und der Frühling hat den Winter besiegt.
Es ist die Zeit des Flirts, des Liebäugelns, Neues wächst zusammen.

Die Zeit der ersten Aussaat ist nun gekommen -  der Keim ist gepflanzt und beginnt zu wachsen. Das Neue schafft sich seinen Raum. 
 Die Göttin Ostara (Astarte) wird zumeist als eine vollkommen in weiß gekleidete junge Frau dargestellt. Das heidnische Fest der Ostara wurde wie andere germanische Festtage auch mit dem christlichen Gewand ummantelt, um das Heidentum in den Köpfen der Menschen in Vergessenheit geraten zu lassen. Ihr werden neben Frühling und Morgenröte auch die Symbole Hase und Ei (Fruchtbarkeitssymbole) zugeordnet.

Zu früheren Zeiten wurden die Eier rot angemalt, der Farbe des frischen Blutes der Göttin. In der "Weiterentwicklung" wurden die Eier in den Farben der Natur bemalt, wobei jede benutzte Farbe eine rituelle Bedeutung hatte.
Da die Vogelwelt ebenso wie die Hühner in der Winterzeit keine Eier legen, wurde der Beginn des neuen Eierlegens als sicheres Zeichen für den Frühling angesehen - somit für die neu beginnende Fruchtbarkeit. Das Brauchtum des "Eiersuchens" ist hierdurch auch entstanden. Die damals noch nicht eingesperrten Hühner legten ihre ersten Eier natürlich irgendwo in der Gegend ab - somit  blieb den Menschen nichts anderes übrig, als diese dann zu suchen.

Das frische, hellrote Blut galt ebenfalls als Zeichen besonderer Fruchtbarkeit. Junge Mädchen, die zu Ostara ihre erste Monatsblutung bekamen, wurden besonders verehrt. Ihr Blut galt als heilig. Es wurde aufgefangen und zum Segen der Ernte in einem Ritual der Erde übergeben, um die Fruchtbarkeit der Felder magisch zu verstärken.

Diese Zeit eignet sich hervorragen, um sich an Personen oder Versprechen zu binden. Aber es ist auch die geeignete Zeit, sich von Altem endgültig zu lösen und etwas Neues anzufangen. Gedanken, Träume und Wünsche in dieser Zeit sollen besondere Beachtung finden und in Erfüllung gehen. Die Schwere der dunklen Jahreszeit nimmt ab und schafft Platz für die zunehmende Lebenslust.

30.April auf 1. Mai - BELTANE
Fest der Göttin Beltane / Walpurgisnacht

 

Art by Mickie Mueller


Beltane ist das Fest des wiedererwachten Frühlings, an dem Sonne und Erde eine innige Verbindung eingehen - die heilige Hochzeit des Männlichen und Weiblichen. Wir feiern an diesem Tage die Vereinigung der Großen Göttin mit ihrem Geliebten dem Gehörnten Gott. Es ist der Tag, des Sich-Öffnens und Fallenlassens, der Zeugung und somit der Unsterblichkeit.
Beltane gehört zu den alten Feuerfesten, d.h. alle brennenden Feuer wurden erst gelöscht und am Feiertag wieder neu entfacht.
Schutzgeister im und ums Haus werden an diesem Tag geehrt, Schaden von Haus und Hof, von Familie und Viehbestand sollen abgewendet werden.

21. Juni - Sommersonnenwende /
Mittsommer

 

Midsummer by Jeffrey Bedrick


Der Tag der Sommersonnenwende wird seit jeher von den Menschen als mystischer Tag betrachtet, oft begleitet von weltlichen und religiösen Feierlichkeiten. Die Sonnenwendfeste haben vor allem
in den germanischen, nordischen, baltischen, slawischen und keltischen Religionen einen festen Platz. In der kelt. Mystik heißt der Tag auch  Alban Heffyn .
Uns wird am längsten Tag des Jahres nicht nur die Endlichkeit und Vergänglichkeit vor Augen geführt, nein, es ist auch der Tag, der die volle Kraft der Natur darstellt. Der ewige Zyklus von Fruchtbarkeit und Vergänglichkeit - von Leben und Tod ... Ein schönes Feuer soll die Lebenskraft symbolisieren und die Asche zeigt uns die Vergänglichkeit von allem.

 

1. August - LAMMAS / Lughnasadh

by Adeline

An diesem Tag feierten die Kelten die Pflegemutter Lughs, die ihre Kraft der Fruchtbarkeit Irlands geschenkt hat und dadurch verstarb. Die alten Germanen gedachten an diesem Tag der Ermordung des Lichtgottes Balder. Die Nacht siegt über den Tag - die Finsternis über das Licht.

 

23. September - MABON
Herbst Tag- und Nachtgleiche / Erntedankfest

 

Artwork © Jonathon Earl Bowser - www.JonathonArt.com

Der Großteil der Ernte ist eingebracht und wir erfreuen uns an den Früchten unserer Arbeit. Es wird gedankt und gefeiert. Es ist ebenfalls eine Zeit der Rückschau, was uns alles auf dem Weg bis hierhin
begegnet ist und uns unterstützt hat. Ein Fest des Vertrauens, denn mit dem Tod des Alten geht der alte Jahreszyklus zu Ende und macht neuem Leben Platz.An diesem Tage sollten wir das Vergangene überdenken, uns von Altem befreien und Platz für Neues schaffen.

31. Oktober/01. November - SAMHAIN
Halloween / Allerheiligen

 

Artwork © Jonathon Earl Bowser - www.JonathonArt.com

Nach altem keltischen Brauch wurde zum Vorabend des 01. Novembers ein Totenfest gefeiert. Es ist ein Tag um seinen Ahnen zu gedenken, Gräber zu besuchen, um den Verstorbenen die Ehre zu erweisen. Ein Tag auch um Abschied zu nehmen, zurückzublicken auf das Jahr und das neue Jahr willkommen zu heissen.

 

21. Dezember - YULE
Jul-Fest, Wintersonnenwende

 

Artwork © Jonathon Earl Bowser - www.JonathonArt.com

Die längste Nacht des Jahres läutet die Zeit ein, in der die Tage wieder länger werden und das Licht zurückkehrt. Mit der zunehmenden Kraft des Lichtes (des Sonnengottes) erkennen wir den Wachstum der Natur ... der Kreislauf des Lebens wird fortgesetzt. Ein Fest mit viel Licht und Liebe.

Symbole: Hirschgeweih, Sterne, Sonnen, Spiegel, Höhlen, Krippe, Immergrüne Pflanzen, Norden, Mitternacht
Tiere: Bär, Hirsch, Zaunkönig, Esel, Stier
Farben: Rot, Grün, Gold
Pflanzen: Mistel, Tanne, immergrüne Pflanzen, Stechpalme, Efeu

 

Blessed be!
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Wie ich feiere :-)

Art by Mickie Mueller

 

 

Zunächst sei erwähnt, dass ich nicht jeden Feiertag feiere und auch nicht immer dazu komme zu feiern. (So ist das eben wenn man arbeitet und auch noch andere Dinge im Kopf hat *g*)

Gefeiert wird Ostara (Ostern), Beltane, evtl. Sommersonnenwende, Herbst Tag- und Nachtgleiche, Samhain, Yule sowie das christliche Weihnachten.

Ostara (Ostern) - wird meist im Kreise der Familie gefeiert. Wenn es gelingt dann in einem etwas größeren Kreis mit einem wundervollen Oster-Brunch. Gefärbte Eier, Frühlingsblumen, gebackenem Kuchen ... und wenn das Wetter mitspielt wird draussen noch die Natur genossen :-) Dekoriert wird in frischen Frühlingsfarben.

Beltane - wird mal gefeiert ... und mal nicht ;-) Wenn dann entweder in kleinem 2er Kreis oder mit Freunden. Mal fällt die Feier ruhig und besinnlich aus - mit gutem Wein, Essen und schönen Räucherungen oder es wird eher fröhlich gefeiert mit Tanz und Musik.

Sommersonnenwende - lässt sich am besten unter dem Sternenhimmel feiern, in schöner Natur :-) Einfach die Natur auf sich wirken lassen beim Grillabend oder beim Picknick :-)

Herbst Tag- und Nachtgleiche (Mabon) - Die Mabon Feier wird eigentlich meist eher besinnlich -  Die Wohnung wird geschmückt in herbstlichen Farben, Kastanien, Maiskolben, Kürbise ... und eine schöne Räucherung muss sein.

Samhain - für mich das schönste Fest :-) Alles wird schön dekoriert - es wird gefeiert mit viel Kerzenschein, ruhiger Musik, herbstlichem Essen (Kürbissuppe, gebackenes Brot etc.). Und dann sieht man was sich noch ergibt ;-)

Yule - wird in trauter Zweisamkeit gefeiert, mit Lichtern, festlicher Dekoration und festlichem Essen - Geschenke werden verteilt und man besinnt sich auf das Jahr.

Weihnachten - ist für mich das Fest der Familie ... sehr harmonisch, sehr besinnlich und sehr festlich :-) Ich freue mich jedes Jahr darauf ... Baum schmücken, Geschenke verpacken, den Tisch festlich dekorieren ... und einfach die Liebe für die Familie zu spüren und weiterzugeben :-)

 

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