Love Poetry

by Adeline

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Sehnsucht

Still und starr da stehe ich,
immer noch ein Funken Hoffnung im Gesicht.

Blicke hinaus auf's weite Meer,
wann nur, oh wann kommt dein Schiff wieder her?

Mein Haar zerzaust durch des Meereswind,
meine Augen vor bangenden Tränen fast blind.

So stehe ich da am Klippenrand,
meine Seele verbunden mit Dir mit einem silbernen Band.

Der Wind er zupft und zerrt an mir,
mein Geist, mein Körper, mein Herz, das will zu Dir!

Blicke hinaus auf's weite Meer,
wann nur, oh wann kommt dein Schiff wieder her?

Dort - ein Segel blitzt auf am Ende der Welt,
fast scheint es als hätte ich dieses Zeichen bestellt.

Bang und mit wachsender Zuversicht,
halte ich mein Gesicht ins Tageslicht.

Stunden vergehen voll Hoffnung und Pein,
will nicht weichen, will nicht gehen - denn es könnte doch sein ...

Blicke hinaus auf's weite Meer,
komm' Schiff, komm' zu mir her!

Ich schließe die Augen und zupf' geistig am silbernen Band,
das uns immer so innig und zärtlich verband.

Sachte spüre ich es erbeben,
kaum gelingt es mir meine Blicke zu heben.

Blicke hinaus aufs weite Meer,
dort kommt dein Schiff und bringt Dich zu mir her!

Adeline, 06. Juni 2006

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Das Feuer brennt und lodert in mir,
sehne mich nach deiner Nähe, will zurück zu Dir!

Innerlich stöhnt erwartend meine Lust,
möchte fordernd streicheln deine Brust.

Mein Blut rauscht wie ein wilder Fluss in mir,
es ruft laut und doch zärtlich nach Dir!

Ich strecke meine Arme aus nach Dir,
komm' mein Engel der Lust, komm' zu mir!

Hörst du den Wolf heulen in der Nacht?
Komm' lass uns spüren Aphrodites Macht!

Lass uns an der Feuersbrunst der Herzen uns berauschen,
gemeinsam verzückt dem Stöhnen der Sinne lauschen.

Möge die Göttin uns tragen immer weiter,
bis wir erklimmen gemeinsam die Himmelsleiter.

Federleicht dann wir schweben hernieder,
gar müde und schwer sind nun unsere Glieder.

Die Sinne berauscht von der Droge der Liebe,
hach wenn dieses Gefühl doch nur immer bliebe ...

by Adeline, 31. Mai 2006

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Morgengedicht

Sanft und lieblich der Tag erwacht,
Vogelzwitschern verdrängt die Schwere der Nacht.

Rötlicher Glanz das Blätterdach bedeckt,
das Sonnenlicht alles nun zum Leben erweckt.

Zärtlich gar der Wind die Bäume umschmeichelt,
sein Atem deine Haut sacht streichelt.

Eingetaucht in goldenes Licht,
dein Körper mir die höchsten Wonnen verspricht.

Müde und verschlafen blinzelst du mich an,
in der Nacht ein Engel - am Tage mein Mann.

Langsam nun du rekelst Dich,
das treibt mir ein Strahlen ins Gesicht.

Das Herz mir pocht - meine Seele nun spricht,
ganz leise flüstere ich: Ich liebe Dich!

Adeline, 10.05.2006

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Seite an Seite

Im Glanze des Lichts,
das niemals erlischt,
stehe ich da und blicke in Dein Gesicht.

Deine Liebe umhüllt mich mit silbrigem Glanz,
im stummen Austausch vollführen wir den Tanz.

Den Tanz, den man Leben nennt,
der uns immer wieder lenkt.

Seite an Seite tanzen wir in der Nacht,
Seite an Seite wenn der Tag erwacht.

Seite an Seite werden wir gehen,
Seite an Seite werden wir stehen.

Seite an Seite - denn ich bin du und du bist ich Seite an Seite - wir stehen im Licht!

28. April 2005 by Adeline

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Bei dir sein

Wenn die Kälte dich packt
Dein Herz dich erwärmt

Wenn der Nebel um Dich
Deine Sicht nicht verklärt

Wenn die Devas erwachen
Und zu dir lachen

Wenn die Wälder dich rufen und locken
Und dein Herz ist am frohlocken

Dann lausche in dich hinein
Erblicke mehr als nur den Schein

Ich werde immer bei dir sein!

29. April 2005 by Adeline

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Abschied

Wenn du Abschied nimmst, dann weine nicht!
Zauber dir ein Lächeln auf dein Gesicht!

Erstrahlen sollst Du und leuchten von innen!
Denn so - genau so - will ich mich an Dich erinnern!

Nicht trauern sollst Du und tragen dunkles Gewand!
Trag bunte Kleider und einen Blumenstrauß in der Hand!

Lachen sollst Du und fröhlich sein!
Denn beim Weinen da brechen die Herzen entzweien!

Ein Abschied jedoch niemals für immer ist, wenn man den anderen bei sich trägt und niemals vergisst!

30. März 2004 by Adeline

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Augenblick

Berühre mich - nur einen Augenblick

Halte mich - nur einen Augenblick

Küsse mich - nur einen Augenblick

Spaziere mit mir - nur ein kurzes Stück

Tanze mit mir - in das Glück

Ich berühre Dich - für einen Augenblick

Ich halte Dich - für einen Augenblick

Ich küsse Dich - für einen Augenblick

Liebe mich - für einen Augenblick

Ich liebe Dich - für einen Augenblick

Augenblick der Ewigkeit,

Kurzes Stück der Unendlichkeit,

Glück der Unbekümmertheit

D'rum tanz mit mir einen Augenblick und

ein kurzes Stück auf dem Weg in unser Glück!

Adeline, 18. April 1999

 

 

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