Love Poetry

 

by Adeline 

Alles was mit Liebe zu tun hat ...

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Morning Mood

Im fahlen Licht des Morgens,
wenn der Nebel sanft über den Wiesen und Äckern schwebt und wenn die Wärme des Atems, Skulpturen in der Kühle der Luft bildet ...

dann träum ich mich zu Dir, sehne mich nach Deiner sanften Berührung, nach der Wärme Deiner Haut.

In solch einem Moment da wünsch ich mir, ganz nah bei Dir zu sein und eingehüllt in einem Kokon von Liebe und Wärme, mich Deinem zärtlichen Schnurren hinzugeben und mit Dir in meinen Armen, sanft in die Tiefe des Schlafes zu gleiten.

So würden wir daliegen - mit einem Lächeln auf unseren Gesichtern ... zufrieden und glücklich - Katz' und Mensch sanft schlummernd im sanften Licht des Morgens.

20.10.2004 by Adeline

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Schau in meine Augen

Schau in meine Augen!
Siehst du mich?
Oder nur am Ende ein flackerndes Licht?!

Küsse meinen Mund!
Spürst du mich?
Oder glaubst du nur, dass es so ist?!

Streichel meinen Körper!
Fühlst du mich?
Oder ist es nur etwas, was deiner Phantasie verspricht?!

Blicke auf meine Seele!
Kennst du mich?
Oder meinst du nur zu glauben - die ist es für mich?!

Ich blicke in deine Augen
- doch seh' ich dich nicht!

Ich küsse deinen Mund
- doch spür' ich dich nicht!

Ich streichel deinen Körper
- doch fühl' ich dich nicht!

Ich blicke in deine Seele
- doch kenn ich dich nicht!

Wer bist Du?
Wer bin Ich ?
Eine Frage, die alleine für sich spricht!
Und die Träume in Scherben zerbricht!

August 2003 by Adeline
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Tränen im Gesicht

Da steh ich nun mit Tränen im Gesicht,
über mir scheint hell das gleißende Licht...
doch vor lauter Schmerzen in mir, sehe ich es nicht.

Verzweifelt kämpf ich mich,
durch dorniges Dickicht,
Blut rinnt strömend herunter auf meinem Gesicht.

Die Schmerzen eingebrannt wie ein Zeichen auf der Haut...
der Alb hat mir meine Seele geklaut,
da stehe ich und schreie laut - heiß brennen die Zeichen auf meiner Haut!

Werfe den ganzen seelischen Mist zu Dir!
Mögest du ersticken, magst du verrecken ...
dir die Worte im Halse bleiben stecken!
Geläutert und zitternd steh ich nun hier,
grimmig lachend erhebe ich eine Flasche Bier!

Zum Wohle - dir und deinen Gedanken ...
nein DU bringst mich nicht mehr ins wanken!
Dreh mich um und werf die Flasche in den Dreck...
Dreh mich um und bin nun weg,
am Horizont verschwinde ich als heller Fleck.

September 2003 by Adeline
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Traumgedanken

Wenn die Nacht mich umfängt mit ihren süß-schweren Armen,
wenn der Mond über deinen Körper mit silbrigem Lichte schweift,
dann möchte ich mich an deinen Küssen laben,
möchte dich spüren und stöhnend flüstern deinen Namen.

Wenn die Nacht dem Tage weicht,
die Sonne kitzelt unsere Nasen,
dann möchte ich die Augen öffnen und dich erblicken mit einem Lächeln im
Gesicht.
Und wenn du die Augen öffnest - dir sanft flüstern: Ich liebe Dich!

November 2003 by Adeline
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To be continued ...

Wie ein zarter Windhauch
streicht Dein Atem über mich.

Spüre die Weichheit Deiner Lippen
zart bebend auf meinem Gesicht.

Deine zärtlichen Küsse
erwecken ein lodernd Feuer in mir.

Bebend vor Verlangen
dreh ich mich zu Dir.

...

Adeline, 29.04.04
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 Zauberwald

Schatten kriechen über die Wand,
worin hab' ich mich nur verrannt?

Laut da rauscht das Blut in mir,
kann mir nicht helfen, ich sehen mich nach Dir.

Dein Lachen hat meine Sinne betört,
steh immer noch benommen da und bin völlig verstört.

Deine Schritte sind nun auch endlich verhallt,
stumm stehe ich hier, alleine, im Zauberwald.

Der Zauber der uns einst verband,
weggeflogen im Winde, wie ein flatterndes Band.

Es fällt mir so schwer dies zu verstehen ...
Wieso? Wieso musstest Du gehen?

War meine Liebe, mein Herz nicht gut genug für Dich?
Wolltest Du wirklich irgendwann einmal nur mich?

Fragen die mich quälen und peinigen mein Herz,
nach aussen muss ich stark sein und leugnen meinen Schmerz.

Ich möchte fluchen, schreien, weinen ganz laut,
so sehr brennt mir der Schmerz unter der Haut.

Zitternd da steh' ich nun im Zauberwald,
meine Seele sie friert, mir ist so bitterlich kalt.

Am Horizont die Sonne steigt empor,
doch kein Zwitschern der Vögel, kein Laut vernimmt mein Ohr.

Mein Herz verharrt in seinem Schlag,
kraftlos sinke ich zu Boden hinab.

Vor meinen Augen erstrahlt plötzlich ein helles Licht,
ist es ein Engel der zu mir spricht?

Der Engel beugt sich hinab und flüstert mir zu:
"Schlaf nun Kummer, begeb' dich zur Ruh!"

Müde so schließe ich die Augen,
meine Seele vernimmt nur noch ein zartes Raunen.

"So soll es sein wenn der Tag erwacht,
mein Wille geschehe - der Zauber hat nun keine Macht!"

Auf ruhigem Gewässer treibt meine Seele dahin,
befinde mich an einem Ort ganz tief in mir drin.

Stetig nun der Puls er schlägt,
mein Körper sich wieder sachte bewegt.

Im Morgengrauen mein Herz erwacht,
vorbei ist nun die finstere Nacht.

Lächelnd liege ich im Zauberwald,
Schmerz und Kummer sind nun endlich verhallt.

Adeline, 18.07.2006

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Wie eine Rose

Wie eine Rose ist es zu vergleichen:
 
Die Erde durchbrochen,
unsanft willkommen,
erst unansehnlich und blank,
blank all' Ihrer Besonderheiten.
 
Trotz allen Widrigkeiten, dem Leben und dem Lichte zustrebend,
wächst die Knospe und reift heran,
der glatte Stiel erhält seine Zeichen.
 
Immer schöner ist sie anzusehen,
 
Tau perlt ab vom wächsernen Kleid,
die Knospe reift,
die Zeit sie kommt.
Sie öffnet sich,
entfaltet sich -
betrachte die Vollkommenheit,
Vollkommenheit, schwer anzustreben -
Nie zu erreichen.
 
Auch diese Vollkommenheit,
sie wird vergehen.
Die Blätter sie welken,
der Duft verfliegt -
doch selbst jetzt ist sie noch schön anzusehen.
 
Träum' auch Du deinen Traum der Rose,
... Du wirst sehen ... und verstehen ...

by Adeline

 

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