Goddess Poetry

copyright © Tricia Danby

 

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Kreislauf des Lebens

Oh Göttin, wie klein und unbedeutend sind wir doch.
Du schenkst uns das Leben und nimmst es uns, wenn die Zeit reif ist.
Was können wir tun außer das Leben, dass Du uns schenkst und wieder nimmst,
zu genießen uns daran zu erfreuen und zu lernen?!

Energie umgibt uns, Energie waren wir und zu Energie werden wir wieder werden.
Nimm uns wieder auf in Deine Reihen, führe uns ins Licht wenn der Tag da ist.
Oh Göttin, beschütze uns, liebe uns und halte uns in dieser Stunde.

Du bist die Junge, die Mutter und die Alte
Du vereinst die Geburt, das Leben und den Tod in Dir!
Geschöpfe Deiner sind wir,
Du hauchst uns ein unser Leben, ernährst uns, führst uns und leitest uns.
Du lebst in uns, wie wir auch leben in Dir.
Mit unserem Tode vereinen wir uns mit Dir
und gehören so zum ewigen Kreislauf des Lebens.

26. Juni 2003

 

 

 

 

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Nur für Dich

Weine nicht Menschenkind,
verschließe deine Augen nicht und sei nicht blind.

Lass heraus den Kummer und Schmerz,
öffne mir mit Liebe dein wundervolles Herz.

Zeige mir die Schönheit die in Dir steckt,
dann wirst du von meiner sanften Hand erweckt.

Wenn du meinst: Es geht nicht mehr...
Verzweifle nicht mein Kind - es geht immer mehr!

Gib mir deine Hand - ich stütze dich
und nehm von deinen Schultern das plagende Gewicht.

Zeige mir die Schönheit die in Dir steckt,
dann wirst du von meiner sanften Hand erweckt.

Falten der Sorgen auf deinem wunderschönen Gesicht - mit einem Kuss von mir einfach weggewischt.

Wenn der Schmerz dir die Sinne raubt -
schreie ihn hinaus ... ich bin nicht taub.

Hier bin ich - nur für Dich!
Hier stehe ich - nur für Dich!
Hier - ohne Gesicht - hier bin ich - nur für Dich!

04. November 2005

 

 

 

 

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Die Antwort

Am Ende von allem Sein,
da werde ich die Antwort auf deine Fragen sein.

Am Ende jeder Nacht,
bin ich der Glanz am Horizont, wenn sacht der Tag erwacht.

Wie ein schützend' Dach da stehe ich
und halte meine Hand über dich.

Gibst du mir auch Namen so mannigfaltig wie 1001 Nacht,
so bin ich doch nur Alles was über dich wacht.

Deine Wege die leite ich wie einen Fluss in seinem Lauf,
vertrau mir, mein Kind, und geb nicht so leicht auf!

Auch wenn du einige Dinge verfluchst und nicht verstehst,
all dies gebe ich dir zur Lehre mit auf den Weg.

Ich bin der Mond, die Sonne, das Licht!
Ich bin der Tod, der Hunger, das letzte Gericht!

In dir erstrahlt mein gleissendes Licht,
gebe damit meiner Göttlichkeit das passende Gesicht.

Am Ende von allem Sein,
da werde ich die Antwort auf deine Fragen sein.

 

14. Juli 2006

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Göttin in mir

 

Schweig nun Stille, Herz in Pein!
Licht und Liebe sollen nun dein Ansporn sein!

Lass' hinaus den aufgestauten Frust,
geb' dich hin der Freude und der Lust!

Fort mit dir, du dunkles Gespinst,
mach' dass Du aus diesem Orte verschwind'st!

Schatten wird nun zu Licht,
bevor der Geist noch vollends zerbricht!

Heb' dich hinfort und geh an einen anderen Ort,
nimm Kummer und Trauer mit dir fort!

Lachen nun mein Herz es kann,
denn nicht mehr länger steh' ich unter deinem Bann.

Das Licht mein stetiger Begleiter nun ist,
weil Du nun nicht mehr länger der störende Faktor bist!

Hier und jetzt den Zauber wirke ich,
Licht und Liebe durchströmt nun mich!

Ich öffne mich der größten Macht,
die Göttin in mir ist jetzt zum Leben erwacht!


26. Mai 2006

 

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Die Deinen

Das farbenreiche Spektrum der Welt,
meine Sinne bezirzt und meine Seele erhellt.

Die berauschende Wirkung der unterschiedlichsten Düfte,
belebt mein Gehirn und hebt mich sanft in die Lüfte.

Stetig möcht meinen Weg ich gehen,
möchte so vieles auf dieser Welt noch sehen.

Meine Füßen sollen berühren den Boden eines jeglichen Ortes,
meine Ohren lauschen der Magie eines gesprochenen fremden Wortes.

Möchte nicht vergeuden meine Zeit,
denn die Welt - sie ist ach so weit.

Ziehen will ich übers Land,
weben stetig ein feines Band.

Will einst mal blicken zurück
und sehen - die Welt sie ist mein Glück.

Denn hier nun stehe ich und verneige mich,
bin ich doch nur auf ihr ein klitze kleiner Wicht.

Nimm mich sanft in deinen Arm,
Oh Mutter Erde - halte mich sicher, sanft und warm.

Zeige mir deine mannigfaltige Natur,
zeige mir Berge, Flüsse und See so rein, so pur.

Trage mich über Wiesen, Wälder und Meere,
vertreibe in mir baldige Leere.

Dann kann ich freudig lachen und weinen,
sehe und begreife ... wir sind alle nur die Deinen!

27. Mai 2006

 

 

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