Goddess Poetry

copyright © Tricia Danby

 

Alle Gedichte/Texte die Ihr hier lesen werdet sind aus meiner eigenen Feder und meist sehr spontan entstanden. Die Gedichte/Texte dienen mir oft als Katalysator meiner Gefühle oder sind Reaktionen auf Erlebtes, Gelesenes ... manches Mal sind sie auch entstanden um anderen Trost zu spenden oder ihnen Eindrücke zu vermitteln.


 Werke rund um die Göttin

 

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Geliebte Göttin

 

Geliebte Göttin, Große Mutter
viele Namen sind dir zu Teil,
doch bist du nicht Eins?!
Bist du nicht Alles?!
 
Die Kraft die uns lenkt
und uns Leben schenkt.
Du bist mein Licht am Horizont,
mein Nordstern am Himmelszelt,
Du bist die Luft die meine Lungen füllt.
 
Ob nun Gott oder Göttin -
ist dies nicht Eins?
 
Du bist das Universum,
die Unendlichkeit,
das Leben und der Tod,
Du bringst mir Freude und
auch Leid,
Tränen und Lachen zu gleich.
 
Dein Ich ist verschlossen in mir -
zeig es mir -
führ mich zu Dir!
Nimm' meine Hand -
geleite mich -
verführe mich -
berühre mich -
denn
Oh meine Göttin -
 
Ich liebe Dich!

19. September 2002

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Dem Licht entgegen

Oft sitz' ich da und bin am verzweifeln
Möchte so gerne mehr für Dich tun.
Höre die Worte der anderen die Dich preisen
Und würd' so gerne mehr für Dich tun.
 
Hab' ich die Zeit, dann fehlt mir der Ort
Und so geht es in einem fort.
Ich nenn' mich Hexe -
Doch weiß oft nicht ob ich es wirklich bin -
genügt es denn, dass ich *nur* hier für Dich bin?!
 
Dir gehört meine Liebe, mein Herz, meine Seele
Nützt es was wenn ich mich jetzt quäle?
 
Meine Worte aus den Tiefen meiner Seele
Sind zur Zeit alles was ich dir biete -
Oh Göttin ich frage mich
Reicht es, reicht es für mich?
 
Du schenkst mir soviel,
doch was kann ich dir geben?
Nur das Wertvollste was ich hab'
Das ist meine Liebe - mein Leben!
 
D'rum widme ich dir
Jetzt und hier
Meine Liebe,
mein Leben.
 
Auch wenn ich dir nicht huldige zu jedem ‚Feiertag'
Wenn ich nicht halte Rituale ab -
So glaube ich an Dich - sowie ich glaube an mich
 
Die Zeit sie wird kommen -
Ich will sie nicht drängen.
Ich bitte dich nur -
befrei mich von meinen selbstauferlegten Zwängen!
 
Ich gebe meine Entwicklung in deine Hand
Und webe hiermit drum'rum ein silbernes Band
 
Du bist mein Ziel - der Weg ist mein Leben -
Ich werde weiterhin dem Licht entgegen streben.
 
Dein sei mein - mein sei dein!
Ich werde für immer die Deine sein.
 
08. Oktober 2002

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Wie ein schlafendes Kind

 

Still da sitze ich nun,
all meine Sinne lauschen,
ich spüre die Kraft in mir pulsieren.
Es ist als spürte ich den Wind streicheln meine Haut,
wie ein Liebhaber spielt er mit meinen Sinnen, berauscht mich - betört mich.
 
Weinen könnte ich vor lauter Glück,
fühle mich so mächtig,
so voller Energie.
Ich könnte die Welt bewegen, mit einem Wimpernschlag.
Könnte mich empor schwingen in die Lüfte und würde getragen werden wie ein Blatt im Wind.
 
Sanft würdest du mich tragen,
sanft wiegen in den Armen,
wie ein schlafendes Kind.
Denn schlafend - oh Göttin der Nacht -
schlafend bin ich immer noch,
doch spüre ich, wie allmählich etwas in mir erwacht.
   Noch weiß ich nicht, was es ist,
was ich bin und wohin es mich tragen wird.
Doch weiß ich eins und spüre es,
du wirst mich halten und wiegen wie ein schlafendes Kind,
und so werde ich fliegen, wie ein Blatt im Sommerwind.
 
Drum lass ich mich fallen und genieße das Spiel,
tanz mit mir, lach mit mir -
sei wie ein Liebhaber zu mir.
Oh Göttin der Lüfte,
Mutter Wind,
nimm mich in deine Arme wie ein schlafendes Kind.

10. Juli 2003

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Es war einmal eine junge Maid, sie saß auf einer Lichtung im Walde. Um sie herum blühte das Leben, die Bäume trugen Knospen, die Blumen sprossen und Mensch und Tier kamen auf die Lichtung, um sich zu vergnügen und zu paaren.
Die junge Maid erfreute sich an dem was sie sah. Eines Tages kam ein junger Mann auf die Lichtung und erblickte die junge Maid, wie sie da im Grase saß und vor Glück erstrahlte. Die junge Maid schauten den jungen Mann an und - beiden verliebten sich augenblicklich in einander und ließen dem Leben seinen Lauf ...

Die Zeit verstrich und die junge Maid trug die Früchte ihrer Liebe und war nun zur Frau geworden. Sie saß mit ihrem Geliebten auf der Lichtung im Walde, um sie herum lebte das Leben. Die Bäume trugen Früchte, die Bienen summten und brummten, Mensch und Tier kamen auf die Lichtung und allen trugen die Früchte ihrer Liebe.
Die Frau und ihr Geliebter blickten sich um und es erfreute sie was sie sahen ...

Die Zeit verstrich und die Frau war älter und müder geworden. Ihr Geliebter war von ihr gegangen und sie war traurig. So kam es, dass sie eines Tages wieder auf der Lichtung im Walde saß. Die Bäume trugen ihre letzten Blätter, die Blumen waren welk geworden und der Wind pfiff ihr um die Ohren. Mensch und Tier überquerten die Lichtung mit Hast und hatten es eilig fortzukommen. Die ältere Frau blickte sich um und was sie sah machte sie noch trauriger und zu gleich auch zornig ...

Die Zeit verstrich und die ältere Frau war nun eine Greisin. Zum Ende ihrer Tage hin machte sie sich noch einmal auf ihren inzwischen wackligen Beinen auf den Weg zu ihrer Lichtung im Walde. In klirrender Kälte stand sie nun da, die Bäume waren kahl und mit Schnee bedeckt, der Boden war hart gefroren und kein Leben zeigte sich auf der Lichtung.
Die Greisin blickte sich um und was sie sah machte sie so müde des Lebens, dass sie sich auf den Boden legte, die Augen schloss und einschlief ...

Die Zeit verstrich - und auf einer Lichtung im Walde saß eine junge Maid ...

02.01.2003

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Weiter ins Licht

 

Schließe deine Augen und folge mir ...
ich bin hier
... tief in Dir!
 
Verzage nicht!
Klage nicht!
Gehe deinen Weg weiter ... weiter ins Licht!
 
Spür die Kraft die in dir steckt
du ... nur du hast sie erweckt!
Sei nicht du es ...die jetzt vor ihr zurückschreckt!
 
Öffne die Augen blicke ins Licht ...
verzage und zögere nicht!
Gehe deinen Weg weiter ... weiter ins Licht!
 
Geschaffen warst du ... nur von mir!
Und jede Zeit das war ich bei dir.
Nicht immer siehst und fühlst du mich ...
doch verzage nicht - denn ich bin DEIN Licht!
 
Nimm mich auf in deine Seele und schließe mich ein
ich werde immer bei dir sein!
Ich bin Dein und DU bist mein!
So soll es sein! So soll es sein!

 

26. August 2003

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Geflüster

 

Sei nicht verzagt,
hab keine Angst,
ich halte dich!
 
Siehst du nur Schwärze,
nur Finsternis,
vertraue mir, ich führ dich ins Licht!
 
Weinst du Tränen der Angst,
der Verzweiflung oder der Wut,
ich tröste dich und geb dir wieder Mut!
 
Mein Kind sei nicht furchtsam,
ängstlich oder schwach
dafür bin ICH bei dir ... bin stetig wach!
 
Horch in dich rein,
spür den Herzschlag so rein
ängstige Dich nicht ... du bist mein!
 
Ich schütze dich bis ans Ende der Nacht,
wiege dich sanft bis der Tag erwacht.
 
Wenn die Sonne hell am Firmament steht,
ich bin der Schatten der mit Dir geht.
 
Senkt sich die Dunkelheit erneut hernieder,
bring ich das Licht immer wieder!
 
Drum weine nicht mein Engelskind,
weil ich stets bei Dir bin.
 
Ich bin dein Blut,
dein Atem und deine Kraft.
 
In dir lebt ewiglich meine schöpferische Macht!
 
Mein Licht - ich bin bei Dir!
Bei Tag und bei Nacht!

29. Januar 2004

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